Der Situationsansatz

Leitend für unsere pädagogische Arbeit ist der Situationsansatz. Wir greifen Fragen und Interessen der Kinder auf und bearbeiten diese in ganzheitlichen Projekten. Dabei ist uns der ökologische Ansatz wichtig. Alltäglich erleben wir mit den Kindern die Natur und leiten sie dazu an, sie mit wachen Sinnen zu erfahren, zu erhalten und mit Tieren und Pflanzen sorgsam umzugehen. Die Kinder haben die Möglichkeit, regelmäßig einen privaten Bauernhof einer Erzieherin zu besuchen, wo sie die landwirtschaftliche Arbeit miterleben können.

Die Kinderbude versteht sich im Vermitteln von einem gesunden Gleichgewicht von Themen des Lebens, dem Umgang von und mit der Natur, gesunder Ernährung und umfassender humanistischer Grundbildung. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit mit den Kindern ist das landwirtschaftliche Erleben. Wir vermitteln die Achtung zur Natur und ihrer Lebewesen. Die notwendig jahreszeitlich bedingten Arbeiten und Tätigkeiten zur Erzeugung der landwirtschaftlichen Produkte können die Kinder hautnah miterleben.

Wir beziehen die Kinder gezielt in diesen Kreislauf mit ein. Das Verstehen und die Erkenntnis der einzelnen Jahreszeiten im Zusammenspiel mit natürlichen Wachstumsprozessen und auch dessen Absterben, entwickelt bei den Kindern erstes Grundverständnis über den Zyklus des Lebens mit und in der Natur.

Wir legen Wert auf eine optimale Förderung der gesamten Sinnestätigkeit, auf die gezielte Förderung des Spiels, der Kreativität, der Bewegung, der Besinnlichkeit und der gefühlsmäßigen Äußerungen. Die Erzieherinnen sind den Kindern Partnerinnen und Impulsgeber. Gegenstand des gemeinsamen Lernens und Erfahrens ist für die Kinder die Erschließung ihrer Lebenssituationen.

Eltern und Erzieherinnen geht es in erster Linie um die Kinder. Gemeinsames Vertrauen, das Achten der gegenseitigen Kompetenzen von Eltern und Erzieherinnen sind Grundvoraussetzungen unserer Arbeit.

Unser Kindergarten soll ein erfahrungsreicher Lebensraum sein.

Altersgemischte Gruppe

Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt wachsen im Kindergarten in einer großen „Familiengruppe“ auf. Das Leben der Kinder in altersgemischten Gruppen ist, auch unter dem Aspekt des Situationsansatzes, eine gute Voraussetzung, um soziales Lernen zu ermöglichen. Das Erkennen unterschiedlicher Entwicklungsstände, gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Selbsterkennen werden auf diese Weise gefördert. Die Kinder lernen voneinander und miteinander, sie geben ihre Erfahrungen weiter. Natürlich finden auch altersspezifische Gruppenarbeiten statt und finden Platz in der pädagogischen Arbeit.

Wie wir arbeiten

Kinder lieben das Unfertige. Sie werden dort zu Gestaltern und Akteuren, wo es noch etwas zu entdecken gibt und sie eigene Ideen entwickeln können. Leitend ist für uns der Situationsansatz: Wir greifen Fragen und Interessen der Kinder auf und bearbeiten diese in ganzheitlichen Projekten. Außerhalb der Projekt- und themenbezogenen Arbeit legen wir viel Wert darauf, den Kindern Raum zur Entfaltung zu geben und sie in der Entwicklung ihrer Wahrnehmung und ihren Fähigkeiten zu unterstützen. Dabei stehen nicht Leistung und Erfüllen von Erwartungen im Vordergrund, sondern Entdeckung und Entfaltung, Stärkung des Selbstbewusstseins und der Autonomie der Kinder.

Ebenso wichtig für unsere Arbeit ist ein ökologischer Ansatz. Alltäglich erleben wir mit den Kindern die Natur und leiten sie dazu an, mit Tieren und Pflanzen sorgsam umzugehen und sie mit wachen Sinnen zu erfahren und zu erhalten. Die Kinder besuchen regelmäßig einen Bauernhof in Zwätzen, auf dem sie mitarbeiten und landwirtschaftliche Arbeit erleben können.

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Was wir machen

Weitere regelmäßige Aktivitäten in der Kinderbude sind: Singen und Musizieren, Malen und Basteln, Spracherziehung und Sprachförderung, Sport und Gymnastik, Vorschularbeit, im Winter wöchentliche Saunabesuche.

Wir feiern sehr gerne – nicht nur Weihnachten, Fasching, Ostern und St. Martin, sondern auch am Kindertag, bei Zuckertütenfest und Wiesenfest, am Kinderbudengeburtstag und bei unserem jährlichen Vereinsausflug.

Räume & Zeiten

Die Kinder können sich in allen Räumen frei bewegen. Es gibt ein Wohnzimmer, ein Bauzimmer, ein Puppenzimmer, ein Wald- und Wiesenzimmer und ein Bastelzimmer; außerdem eine Werkecke, eine Malstrecke, ein Schlafzimmer sowie Bad und Diele. In unserem großen Garten gibt es viele Spielgeräte und ein kleines Nutzgärtlein; außerdem haben hier unsere Kaninchen und Meerschweinchen ihr Gehege.

Der Tagesrhythmus wird durch Mahlzeiten und Ruhezeiten vorgegeben: Frühstück (8.00 Uhr), Mittagessen (11.30 Uhr), Schlaf- oder Ruhephase (12.30-14.30), Kaffeetrinken (14.45 Uhr). Frühstück und Vesper werden von den Kindern selbst mitgebracht; Milch und Tee werden von der Kinderbude angeboten. Süßigkeiten gibt es nur zu Feiern, z.B. einem Geburtstag. Unser Mittagessen beziehen wir aus ökologischem Anbau von „Buffet ok.“.

Wir pflegen zwei feste Rituale:

  • den Montagsschwatz, bei dem Kinder und Erzieherinnen sich begrüßen und den Ablauf der kommenden Tage besprechen
  • das Freitagsfrühstück für Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Es wird jeweils von einer Familie vorbereitet.
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